Ergebnisse E-Mobilität

Die Ladeinfrastruktur im Projekt E-Mobilität verwendet die gleichen Smart Meters wie das Projekt iSmart. Die Zählerdaten werden alle 15 min mittels der iSmart Infratsruktur ausgelesen und abgespeichert. Momentan sind insgesamt 7 Ladestationen verbaut, 3 davon in Ittigen, d.h. bei der Gemeinde, der Gebäudeversicherung GVB und dem eShare-Fahrzeug am P&R Parkplatz in Ittigen.

Die Daten der Ladeinfrastruktur im Erfassungsintervall von Oktober 2010 bis Oktober 2011 werden nun auf folgende Fragestellungen ausgewertet:

  • Wann wird geladen (Uhrzeit, Hoch-/Niedertarif)
  • Wieviel Energie in die Batterie
  • Wieviel Energie wird für die Temperierung der Zebrabatterie verwendet

Die nachfolgenden Rohdaten werden erhoben:

Gut sichtbar sind die Ladungen der Batterie über den Monat Oktober verteilt. Das „Rauschen“ von etwa 500W kommt von der Temperierung der Zebrabatterie, d.h. die Zebrabatterie nimmt regelmässig Energie für die Temperaturhaltung der Batterie aus dem Stromnetz, sofern das Fahrzeug angeschlossen ist.

In der obenstehenden sind die Ladungen der Batterie über den Monat Oktober verteilt. Das «Rauschen» von etwa 500W kommt von der Temperierung der Zebrabatterie, d.h. die Zebrabatterie nimmt regelmässig Energie für die Temperaturhaltung der Batterie aus dem Stromnetz, sofern das Fahrzeug angeschlossen ist.

In der folgenden Grafik sind die Betriebszustände des Fahrzeuges im Oktober aus Sicht der Ladestation in Abhängigkeit zur Uhrzeit aufgetragen.

«Charging» bedeutet das Auto wird geladen, «Standing» bedeutet das Auto steht und «Driving» bedeutet das Auto wird voraussichtlich gefahren (Leistungsbezug < 30W). Im Oktober wurde das Fahrzeug hauptsächlich während den Arbeitszeiten geladen.

In der Endauswertung werden die Daten der Ladestation mit denjenigen des Fahrzeuges (Datenlogger) verglichen.

Das BKW Auto hat von Oktober 2010 bis und mit Oktober 2011 total 1‘178‘985 kWh Strom bezogen. Während der Hochtarifzeit wurde 70% der Energie bezogen, doch nur 26% der eigentlichen Ladevorgänge durchgeführt, d.h. mehrheitlich wurde in der Nacht aufgeladen. 72% der Energie wurde für die Temperierung (bzw. Schwebeladung) der Zebrabatterie benötigt.

Detailliertere Interpretationen werden im Abschlussbericht der Begleitforschung gemacht, welcher nun in Bearbeitung ist.